Der Biergarten – bayrische Tradition

Die Bierkultur in Bayern ist allgegenwärtig, neben großen Brauerreien wie Augustiner, Hacker Pschorr und Löwenbräu, dem Reinheitsgebot und den immer wiederkehrenden Diskussionen, welches Bier den das Beste sei (natürlich das Tegernseer Hell!), gibt es doch ein Thema, bei dem sich wohl alle einig sind.

Der Biergarten ist eine bayrische Tradition, die jeden in seinen Bann zieht.

Biergarten gibt es schon seit Anfang des 19. Jahrhundert. Sobald der Frühling an die Tür klopft öffnen sie Ihre Tore und die Münchener und Münchnerinnen ströhmen fröhlich und sorgenlos auf die Bierbänke um den Tag mit einer Maß und selbstgemachter Brotzeit zu geniessen.

Biergärten haben die Regel, dass jeder sein Essen selber mitbringen und ohne Reue verzehren kann. Getränke werden jedoch gekauft. Für jene, die sich lieber einen leckeren Obatzten, Spareribs oder einfach nur eine große ofenfrische Brezen und an Radi kaufen wollen, gibt es in jedem Biergarten auch eine Selbstbedienung.

In München gibt es zahlreiche Biergarten, doch der größte und älteste Biergarten, ist der königlich Bayrische Hirschgarten in der Hirschgartenallee 1.

Hier genießt man unter schattenspendenden Kastanien seine Augustiner Maß. Der Biergarten erstreckt sich über ein großes Areal mit Parkanbindung und bietet 8000 Sitzplätze.

Sehenswert ist auch das Damwildgehege mit 30 Tieren gleich neben dem Biergarten.

Eine ganz besonderes Schmankerl bietet hier die Fischer Vronie. Ein bayrisches Urgestein, das im September auch auf dem Oktoberfest zu finden ist. Die Fischer Vronie verkauft Steckerlfisch frisch aus der Glut, und die Makrele ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

Hier klirren die Krüge, hier lacht das Herz und in der Luft liegt die bayrische Gemütlichkeit.

BiergartenPlanMuenchen

Katharina

Katharina

Katharina berichtet gerne vom Anderswo des Dorfes, um uns auch den Rest der Stadt schmackhaft zu machen.

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