Zeig, wie du wohnst: Flanieren beim Glückskind

Zum ersten Mal war der KULT bei einem Dorfbewohner zu Besuch, der kein Mitglied der Redaktion ist. Felix Pforr hat sich getraut. Stolz zeigte er uns seinen Bungalow und das, wie ich finde, zu Recht. Als ich seinen Bungalow betrat, war mein erster Gedanke: Wow! Ich hätte nie gedacht, dass ein Bungalow so luxuriös erscheinen kann! Alles ist aufeinander abgestimmt und harmoniert zusammen, fast wie ein Kunstwerk.
Aber genug von meinen Gedanken, fangen wir mit der Tour an. Rechts von der Tür befindet sich ein kleines Sofa, das perfekt zur gelben Farbe des Bungalow-Innenlebens passt. Gleich daneben steht ein Regal aus Holz, bestehend aus drei Teilen. Diese bilden die “Bar-Region“. Die Knöpfe der Regalschubladen fallen besonders auf und wie sich herausstellte, wurden diese extra ausgewählt und eigenhändig angeschraubt. Darüber hinaus ist die Leiste mit Blattgold dekoriert. Sogar die Teller und Tassen wurden passend dazu ausgewählt. Sie sind weiß mit einer goldenen Verzierung am Rand. Das Highlight kommt aber noch. Auf dem Tisch befindet sich eine professionelle Espresso-Maschine. Anders als ich erwartet habe, ist diese nicht nur Deko. Felix kann sie wie ein echter Profi bedienen. Sogar ein schönes Muster auf meinen Cappuccino hat er hingekriegt. Also mich hat er schonmal begeistert! 😉

                                        

Gegenüber von seiner “Bar”, gleich neben der Tür befindet sich eine weiße Komode, auf welcher eine kleine Box meine Augen fesselte. So habe ich die Uhr Kollektion von Felix entdeckt. Wie alles andere bisher auch beeindruckend…
An der Wand hängt hier ein Bild, das der Eigentümer einfach nur schön fand. Warum? Einfach zoomen,es lohnt sich! 😛

       
Kommen wir zur Küche. Die Herdplatten sind mit einer Holzplatte bedeckt, auf welcher zwei Induktionsherdplatten stehen.  Felix kann deshalb  Induktionstöpfe verwenden, mit welchen es sich besser und schneller kochen lässt.
Ein echter Marmortisch mit 2 hölzernen Hockern bilden die Essregion. Über dem Tisch hängt ein anderes Bild. Es ist das Ensõ (der Zenkreis). In der Philosophie des Zen-Buddhismus stellt das Malen des Ensō einen Moment dar, in dem das Bewusstsein frei ist und Körper und Geist nicht in ihrem Schaffensprozess eingeschränkt werden. Demnach soll nur eine Person, die mental und spirituell vollkommen ist, in der Lage sein, ein wahres Ensō zu zeichnen.

      

  
Aber genug mit Kunst , weiter geht es. Das Bungalowbad kennt ja schon jeder. Auffällig fand ich zuerst “nur” die Farbabstimmung des Duschvorhangs und des Regals, bis ich den Duschkopf bemerkte. Der alte wurde durch einen Neuen ersetzt, der das Wasser filtern kann. Bei den dauernden Legionellen-Emails des Studentenwerks und dem bekannten kalkigen Wasser Münchens ein Muss für Jedermann im Dorf! (ähnlicher Duschkopf: https://www.amazon.de/Etmury-Handbrause-Filtration-Ionenfilter-Handbrausen-Blue/dp/B071JN7J6C/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1509900317&sr=8-4&keywords=duschkopf+filter)
Nun die Treppe hoch. Eine selbstgebaute Konstruktion sorgt hier für extra Stauraum. Das Schlafzimmer kann ich kurz beschreiben: rießiges Bett, rießiger Fernseher. Spass ;-), ein kleiner Marmortisch und ein einzigartiger Stuhl dürfen fürs Lernen auch nicht fehlen. An der Wand neben dem Bett hängt auch ein Bild. Diesmal ist es “Der Kuss” von Gustav Klimt.

  
Nun zum Finale, dem Balkon. Felix, seinem Namen entsprechend, hat auch bei der Lage seines Bungalows Glück. Anstatt gegenüberliegenden Nachbarn ins Schlafzimmer zu schauen, besitzt er einen der besten Blicke im Olydorf!
So kann der Sonnenuntergang kommen. Diesen genießt Felix, während er auf seiner stillvollen Balkongarnitur sitzt und nebenbei seinen eigenen Ginseng Baum (ältester Baum der Welt) begutachtet.
Hier verabschiede ich mich. Beim Rausgehen lese ich auf der Fassade “Niemand, der sein bestes gegeben hat, hat es je bereut” und denke mir: treffender Spruch! Ich glaube nicht, dass Felix Mühe und Geld, welches er bei der Gestaltung seines Bungalows investiert hat,  je bereut. Er lebt in einen Studentenwohnheim und trotzdem im Luxus. Wenn das nicht das Beste beider Welten ist…

     

 

Wir freuen uns schon sehr, ebenfalls in euren Bungalows und Hochhausappartements Mäuschen spielen zu dürfen und vielleicht ja noch weitere Ideen für unsere eigene Gestaltung gewinnen zu können! Wenn ihr Lust habt, euer trautes Heim mit der Dorfgemeinde zu teilen, dann könnt ihr uns gerne auf Facebook unter Kultiges Dorfbladl oder über das Kontaktformular erreichen.

Julita

Julita

when you're downie , eat a brownie :)

Das könnte Dich auch interessieren...