Ausflug mit dem Fotoclub nach Neuschwanstein

Unter dem Motto ,,An escape from reality“ hat der Fotoclub am letzten Sonntag einen Ausflug zum Schloss Neuschwanstein organisiert. Um 9 Uhr trafen sich alle am Marienplatz im Olydorf. Es waren rund 20 Leute, die von da gemeinsam mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren sind. Am Hauptbahnhof ging es weiter mit dem Zug zum Schloss. Schon auf dem Weg haben sich alle gegenseitig kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Die zweistündige Fahrt war alles außer langweilig. Es wurden viele coole Fotos gemacht, interessante Geschichten erzählt und sogar Karten gespielt. Nicht zu vergessen war der typische bayrische Frühstuck: Käsebreze. Das passte genau zu der Reise ins berühmte Schloss im südöstlichen bayerischen Allgäu.

Neuschwanstein ist das berühmteste der Schlösser Ludwigs II. und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Es wird jährlich von etwa 1,5 Millionen Touristen besucht. Das oftmals als „Märchenschloss“ bezeichnete Neuschwanstein ist nahezu ganzjährig für Besucher geöffnet.

Der Trip-Führer hat uns die spannende Geschichte erzählt, wie das Schloss viele Bauingenieure aus aller Welt inspiriert hat. Die Anlage war Vorbild für mehrere Bauten auf der ganzen Welt, allen voran für das Sleeping-Beauty-Schloss im Disneyland Resort im kalifornischen Anaheim. Auch das Dornröschen-Schloss im Disneyland Paris wurde dem bayerischen „Märchenschloss“ nachempfunden.

Das hat sich bestätigt, als man das aus dem Mittelalter stammenden Schloss gesehen hat.

Die Außenmauern sind mit roten Ziegeln, die Hoffassaden mit gelbem Kalkstein verkleidet. Das Dachgesims ist von Zinnen umgeben. In dem von einem Staffelgiebel überragten Obergeschoss der Toranlage befand sich die erste Wohnung Ludwigs II.

Nachdem wir unser Reiseziel erreicht haben, waren alle sehr gespannt und es wurde entschieden, dass wir zu Fuß zur Marienbrücke hochgehen. Nach etwa 40 Minuten Laufzeit haben wir endlich die Brücke erreicht. Diese war, wie schon erwartet, voll mit Touristen aus aller Welt. Der Grund dafür ist der perfekte Blick über das Schloss, den man da genießen kann. Die Brücke, die nach der Königin Marie benannt wurde, liegt unmittelbar hinter und direkt sichtbar vom Schloss Neuschwanstein aus. Hier hat jeder die Möglichkeit ausgenutzt, um die perfekten Instagram Fotos zu machen. Ein Gruppen-Foto haben wir trotz der hohen Anzahl der Touristen hingekriegt.

Danach war der nächste Teil unseres Ausflugs, das Schloss von Innen zu entdecken. Wegen Renovierung war leider ein großer Teil gesperrt, aber man konnte trotzdem die Kunst bewundern.

Die beiden größten Räume des Schlosses sind der Thron- und der Sängersaal. Der größte Raum des Schlosses ist der 27 mal 10 Meter große Sängersaal, der sich im nach Osten gerichteten Trakt des Palastes im vierten Obergeschoss über der Wohnung des Königs befindet.

Nach einem langen Tag war dieses Abenteuer zu Ende und wir mussten wieder zum Bahnhof, um den letzten Zug zu erwischen. Bevor wir in den Zug zurück nach München eingestiegen sind, haben wir einen kurzen Stopp für Souvenirs gemacht. Obwohl es eine große Auswahl gab, haben sich die meisten für die zwei-Euro-Gedenkmünze entschieden.

Auf dem Rückweg haben die Jungs wieder Karten gespielt. Hingegen waren andere schon fix und fertig, sodass sie im Zug eingeschlafen sind. Am Hauptbahnhof München haben alle ein letztes Gruppen-Foto als schöne Erinnerung an einen unvergesslichen Tag gemacht und sind wieder zu unserem schönen Olydorf zurückgekommen.

Meinungen zum Ausflug:

Alexia aus Griechenland meinte, dass alles perfekt war: die Planung, der Weg, die Atmosphäre und die netten Leute. Nur das Wetter sei ihrer Meinung nach zu kalt.

Daria aus Russland sagte, dass sie schon zweimal hier war, aber das Schloss fasziniert sie jedes Mal.

Mehdi aus Syrien hat vorgeschlagen, dass solche Veranstaltungen öfter organisiert werden sollten. Das hilft einem, sowohl die Sehenswürdigkeiten Deutschlands zu entdecken als auch die Nachbarn im Olydorf besser kennenzulernen.

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