Die XVI. Olympischen Dorfspiele – Immer wieder ein Highlight des Olydorflebens

Wie es schon seit vielen Semestern im Olydorf Tradition ist, starteten auch diesen Sommer wieder die Olympischen Dorfspiele. Vom 26.-28. Juni konnten sich die spiel- und trinkbegeisterten Dorfbewohner bei bestem Wetter in verschiedenen Disziplinen messen. Dabei traten die Bereiche A bis G gegeneinander an.

An Tag 1 wurde vom Olympischen Komitee und dem engagierten Präsiden Jonathan gleich ein ganz besonderes Special aus dem Keller ausgegraben: Der Human-Kicker. Hierbei konnten die Dorfbewohner als Kicker-Männlein (und Weiblein) agieren und gegeneinander spielen – zum Glück im Schatten. Dieses aus den Tiefen des Kellers hervorgeholte Spiel war ein Riesenerfolg! Danach ging es etwas weniger sportlich, dafür umso flüssiger, mit altbekanntem Beerpong weiter, bis es dunkel wurde. Am Ende des ersten Tages konnte der G-Bereich seinen während der Vorspiele ergatterten 1. Platz halten und so sollte es auch weitergehen.

Am zweiten Tag begannen die Spiele mit einer 25m XXL-Wasserrutsche für Slip & Slide. So etwas dürften die meisten nur aus amerikanischen High-School-Filmen kennen: Die Teams rutschen den Abhang hinunter, leeren unten einen Becher voll Bier, flippen ihn und rennen zurück nach oben, sodass der nächste Spieler an der Reihe ist. Vor allem bei dem heißen Wetter kam diese Disziplin trotz Gras- und Matsch-Bad am Ende der Strecke bei allen richtig gut an. Nach der abkühlenden Rutschpartie konnten die Dorfbewohner noch ihr Wurfkönnen beim Frisbee-Golf quer durchs Dorf unter Beweis stellen.

Der dritte und letzte Tag der Olympischen Dorfspiele fiel zusammen mit CopaConnolly und ging bei vielen dadurch leider ein bisschen unter. Allerdings konnte hier der Pool der Beachparty gleich für ein Wasserentenrennen genutzt werden. Als Abschluss fand noch ein Flunkyball-Match vor den Hochhäusern statt, bevor dann der G-Bereich als Sieger der Dorfspiele hervorging und in der Bierstube den begehrten Pokal erhielt.

Noch ein kurzes Fazit zu den diesjährigen Spielen: Ein besseres Wetter hätte man sich nicht erträumen können und vor allem an den ersten beiden Tagen waren Begeisterung und Anzahl der Teilnehmer sehr hoch. Zum Schluss ließ das leider ein bisschen nach – 3 Tage hintereinander sind aber nun mal auch etwas lang.

Doch was sich alle für die Zukunft vornehmen sollten: Es handelt sich um Dorfspiele, bei denen es in erster Linie um Spaß, Miteinander und Kennenlernen geht. Ziel ist es nicht, den eigenen Bereich mit allen Mitteln voranzubringen und dabei in Kauf zu nehmen, sich mit den anderen Bereichen regelrecht zu „bekriegen“. Da geht doch die Freude an der Sache verloren, was wirklich schade ist. Wenn sich das alle zu Herzen nehmen, wird die Stimmung das nächste Mal ganz sicher noch einmal ein bisschen besser und dann möchte wirklich jeder gern dabei sein.

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