Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Das Olympische Komitee hat auch dieses Semester wieder drei Tage lang sehr tolle Spiele für das Dorf veranstaltet. Am ersten Tag ging’s aufgrund von schlechtem Wetter in der Tutoria los, am zweiten Tag fanden die Spiele am Marienplatz und bei den Gassen S und R neben der großen Wasserrutsche statt und am dritten Tag während des CopaConnolly am Marienplatz. Wasserrutsche? Ja, Ihr habt richtig gelesen: Das Highlight der diesjährigen Dorfspiele war eine 25 Meter lange Wasserrutsche!

Jeden Tag haben traditionsgemäß zwei unterschiedliche Spiele stattgefunden. Das erste Spiel stellt dabei immer ein Geschicklichkeitsspiel dar, während es sich beim zweiten Wettkampf um ein Trinkspiel handelt. In den ersten zwei Tagen wurden bereits 25 Kästen Bier getrunken und am dritten Tag waren es neben fünf Kästen noch zusätzliche 9 Bierfässer á 60 Liter, die am CopaConnolly gezapft worden sind. Wie in dem Vorbericht zu den Spielen erwähnt wurde, sind die Olympischen Dorfspiele letztendlich sportliche Trinkspiele.

Am ersten Tag wurden KanJam und Beerpong gespielt. KanJam ist ein cooles Spiel mit einer Frisbee, wobei man die Frisbee selbst an oder in eine Tonne wirft oder von einem Mitspieler hinein bugsieren lässt. Hier war Präzision gefragt und man konnte die große Konzentration in den einzelnen Gesichtern sehr gut erkennen! Obwohl erst noch wenige Leute am Anfang der Spiele da waren, hat sich schnell herumgesprochen, dass man dort sehr viel Spaß hat und die Tutoria hat sich bald ziemlich gefüllt. Bei der Beerpongrunde war es darum dann auch möglich, dass man immer zwei unterschiedliche Teams pro Bereich gründen konnte. So wich die angespannt-fokussierte Atmosphäre des ersten Spiels bald einer lockeren, heiteren Stimmung, die dazu führte, dass der erste Spieltag gleich mal bis um 12 Uhr in der Nacht dauerte.

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Dennoch nicht müde, sondern weiterhin fit konnten am zweiten Tag bei schönem Wetter die Dorfspiele draußen am Marienplatz fortgesetzt werden. Das erste Spiel hieß „Eisprung“, bei welchem sich die jeweiligen Mitspieler eines Teams gegenüberstanden und jeweils ein Ei zugeworfen haben, das mit der Zeit immer größere Distanzen bei seinem Flug durch die Lüfte zurückzulegen hatte. Mit der Zeit blieben natürlich nicht mehr alle Eier heil und immer mehr Schalen und gelbe und weiße Masse zierten den Boden.

Danach wurden die Olympischen Spiele mit ihrem Highlight, nämlich der Wasserrutsche, fortgesetzt. Diese Attraktion war aber mit großem Aufwand im Vorhinein verbunden: Zunächst einmal mussten die Mitglieder des Olympischen Komitees selbst eine breite Fläche der Wiese des Hügels vor den ersten Bungalows der Reihen S und R mähen, was gut und gern über eine Stunde gedauert hat, bis dort die 25 Meter lange Plane ausgebreitet werden konnte, die auch noch extra hat besorgt werden müssen. Damit es bei den Spielen selbst auch keine technischen Schwierigkeiten mehr geben sollte, wurde die Rutsche bereits eine Woche zuvor von den Mitgliedern des Komitees getestet. Somit stand am Donnerstag auch dem zweiten Spiel nichts im Wege. Bei Sonnenschein, aber dennoch relativ kühlen Temperaturen sind unsere abgehärteten Athleten in ihre Badesachen geschlüpft und immer wieder den kleinen Hang hinunter. Die Rutsche wurde dabei mit einem Schlauch gewässert. Das Motto „Wasser Marsch“ hat hierbei fast zu gut geklappt, denn nachdem einige der Teilnehmer*innen aufgrund des vielen Wassers über das Ende der Plane hinaus auf den Boden gerutscht sind, wurde die Plane zunächst mit Gras unterlegt und als selbst auch das nichts mehr half, musste sogar die Position verändert werden. Als wäre das nicht schon alles herausfordernd genug gewesen, wurde noch für zusätzliche Schwierigkeit gesorgt, indem die Wettstreitenden nicht nüchtern bleiben sollten, sondern jedes Mal, nachdem sie unten angekommen sind, einen Becher Bier trinken und diesen an der Tischkante flippen sollten. Sowohl für die Aktiven selbst als auch die Zuschauer war das ein großer Spaß und mit viel Lachen verbunden!

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Der letzte Tag der Olympischen Spiele fand während des CopaConnolly statt. Zunächst ging es dabei so nass weiter wie am Vorabend. Das erste Spiel hieß Racingcup und wurde im Pool veranstaltet, wobei ein Becher, der an einer Schnur befestigt war, mithilfe von Wasserpistolen zur anderen Seite befördert werden sollte (auch zwei KULT-Mitglieder sind in diesem Geschicklichkeitsspiel gegeneinander angetreten und haben die Ehre ihres jeweiligen Bereiches verteidigt). Den krönenden Abschluss bildete dann wie jedes Semester üblich ein allbekannter Klassiker unter den Trinkspielen, der bei keinem feuchtfröhlichen Sportevent fehlen darf: Flunkyball. Nach einer letzten lustigen Spielrunde gingen die Dorfspiele somit nach viel Lachen, Wasser und Alkohol zu Ende und bei der Siegeseherung  bekam der F-Bereich mit 264 Punkten den Pokal, wobei aber bis zum letzten Moment gezittert wurde, denn die Bereiche C mit 261 Punkten und B mit
257 Punkten waren dem Sieger stets dicht auf den Fersen. Mit einer tollen Afterparty in der Olydisco, die bis um 5 Uhr morgens ging, wurden drei Tage voller Lachen, Schweiß und Tränen gebührend beendet und alle hatten sehr viel Spaß, egal ob beim Selbst-Mitmachen oder auch nur beim Zuschauen!

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

Wer die Dorfspiele aus unerfindlichen Gründen verpasst haben sollte oder auch gerne die schönen Augenblicke nochmals Revue passieren lassen möchte, der findet zu einigen Spielen Videos auf der Facebook-Seite „Olympische Dorfspiele“: https://de-de.facebook.com/olympischeskomitee/

Doch als hätte das Olympische Komitee mit der Veranstaltung der Spiele nicht schon genug Aufwand gehabt, gibt es sogar noch weitere Neuigkeiten aus den Reihen des Ausschusses: Sharina hat ein neues Logo designt, das ihr hier bewundern könnt:

Olympische Dorfspiele – 3 Tage Spaß

 

Vielen Dank für die rege Teilnahme an den Dorfspielen und bis zum nächsten Semester!

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