(Deutsch) Ein Rückblick über die 17. Olympischen Dorfspiele

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„Brot und Spiele“, so lautete das Motto im Alten Rom. Im Olydorf heißt das wohl eher „Bier und Spiele“, wenn man die Vorrunde der 17. Olympischen Dorfspiele Revue passieren lässt. Für diesen Anlass öffnete die Olylounge am Mittwoch, den 20. November, ab 19 Uhr ihre Pforten, um einen typisch bayrischen Abend zu veranstalten. Als Abendgarderobe wurde auch ganz traditionell Tracht empfohlen. Das Olympische Komitee warb mit dem interessanten Titel „Bayrischer Dreier“, der wohl viele Dorfbewohner anlockte. Dieser erste Spieltag sollte, gemessen an der Besucherzahl, mit der beliebteste der diesjährigen Spiele bleiben.

Mit der ersten Disziplin „Nageln“, die bei den meisten durchaus die ein oder andere Schwierigkeit verursachte, steigerte sich der Abend über den schon flüssigeren Ablauf beim „Masskrug-Schieben“ bis zum absoluten Höhepunkt während des „Masskrug-Stemmens“. Hierbei gab es drei Runden, sodass die Mädchen getrennt von den starken Männern gegeneinander antreten konnten, um, von lauten Anfeuerungsrufen motiviert, wirklich alles zu geben. Damit es zwischendrin nicht langweilig wurde, gab es Beerpong als freies Spiel und das bayrische Special „Goaß-Mass“. Am Ende des Abends konnte der C-Bereich vorerst den ersten Platz für sich beanspruchen.

Die Hauptspiele in der Tutoria liefen eine Woche später etwas ruhiger ab. Der Ablauf war ähnlich wie immer: Zuerst ein alkoholfreies Geschicklichkeitsspiel, dann floss das Bier im nächsten Tagesact:

So konnten die Teilnehmer am ersten Tag zuerst ihr Geschick mit dem Ball beim „Office Tennis“ unter Beweis stellen, um dann beim „Chest-Pong“ die Bälle elegant in die Becher zu balancieren.

Tag 2 startete sehr sportlich mit „Can Jam“. Dabei sollten Frisbees gezielt in Eimer geworfen werfen, verfehlten jedoch öfters das eigentliche Ziel und trafen dafür ein anderes… In der nächsten neu kreierten Disziplin „Bierstunde“ durchliefen die Teilnehmer eine Art Parcours durch das Dorf. Es gab sechs verteilte Stationen, an denen die Teams möglichst viele Punkte sammeln sollten. Diese gingen über den Jenga-Turm und Bierdeckel-Dart bis zum Lieder-Gurgeln. Während des Durchlaufens dieses Parcours musste jeder Teilnehmer, passend zum Titel „Bierstunde“, bis zur letzten Station zwei Bier austrinken und die Kronkorken abgeben.

Der letzte Tag begann mit „This Blows“, wobei ein Becher mithilfe der Luft aus Luftballons zwischen Bierflaschen hindurchbalanciert werden musste. Als letztes und damit Finalspiel folgte traditionell „Flunky-Ball“, was wiederum viele Leute in die Tutoria lockte. In einem harten Kampf, bei dem das ein oder andere Strafbier verteilt wurde, konnte sich schließlich der B-Bereich durchsetzen und bekam ehrenvoll den Pokal überreicht. Als besondere Belohnung gab es dieses Semester zusätzlich noch eine Brauereiführung in Andechs für die Gewinner.

Nun habe ich noch drei Dorfbewohner nach ihrer Meinung zu den diesjährigen Spielen gefragt:

Lisa, unser 2. GV: Ich kann mich vor allem zu den Vorspielen äußern, weil ich sonst leider nur teilweise dabei war. Den bayrischen Abend habe ich als gelungenen Spielauftakt empfunden, besonders erfreulich für unseren Bereich war natürlich der Sieg der Mädchen in der Disziplin Masskrugstemmen. Noch ein Lob an das Olympische Komitee: Die Glupperl mit den jeweiligen Bereichsnamen fand ich eine sehr süße Idee.

Mo aus dem Hochhaus: Ich finde die Spiele immer eine gute Idee und lerne jedes Mal neue Leute kennen. Es ist lustig und macht Spaß und die meisten der Organisatoren sind auch sehr nett und bemühen sich. Nicht so gut finde ich, dass die Werbung nicht sehr toll ist: Gerade am zweiten Tag war fast niemand da. Es ist meiner Meinung nach ungünstig, dass die Spiele drei Tage hintereinander unter der Woche stattfinden – die wenigsten haben dazu Zeit und Lust. Besser wären vielleicht drei Freitage hintereinander – jeweils mit anschließender kleiner Party und Feier der Tagessieger. Cool fände ich auch, wenn es Bereichsleiter gäbe, die sich einen Bereich aussuchen und dann das jeweilige Team motivieren.

Dessy, die Präsidin im Olympischen Komitee: Das besondere Special dieses Jahr waren natürlich die Vorspiele mit der bayrischen Thematik. Zu den Hauptspielen kamen auch ein paar Gruppen von Erasmus-Studenten, die zwar nicht an den eigentlichen Spielen teilgenommen haben, aber dennoch im freien Spiel bei Beerpong und co. sehr viel Spaß hatten. Ich freue mich sehr für den B-Bereich und seinen Sieg, da dieser die letzten Jahre immer den zweiten Platz belegt hat und es unter ihnen ein paar sehr begeisterte Jungs gibt, die wirklich immer an allen Tagen voll dabei sind. Schade fand ich, dass es dieses Jahr bei den Spielen ziemlich leer war, obwohl dabei eigentlich jeder – ob man nun trinkt oder auch nicht – sehr viel Spaß haben kann. Die Dorfspiele bieten die ideale Möglichkeit, Unistress abzubauen und neue Leute kennen zu lernen. Und je mehr Leute dabei sind, desto lustiger ist es natürlich!

Das sollten wir uns alle zu Herzen nehmen und dann sehen wir uns hoffentlich zahlreich zu den Nachspielen und den Sommerspielen im nächsten Semester.

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